Machen wir uns die Beziehungen nicht unnötig kompliziert



Menschen können nicht ohne einander leben. Wenn sie im Leben bestehen wollen, müssen sie in größeren oder kleineren Gemeinschaften leben, die ausreichend gute Lebensbedingungen garantieren. Und solche Gemeinschaften müssen auf zumindest relativ guten Beziehungen zwischen ihren einzelnen Mitgliedern beruhen, denn sonst würden dort nur Gleichgültigkeit oder sogar Hass herrschen, aus denen niemals etwas Gutes entstehen kann.

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Und so haben wir Menschen zum Beispiel unsere Familien. Diejenigen, die üblicherweise als Fundament des Staates angesehen werden. Allerdings lässt sich hier etwas enttäuscht feststellen, dass es kein Wunder ist, dass es in unserer Gesellschaft als Ganzes nicht rund läuft – angesichts der Zahl der Scheidungen oder zerrütteten Beziehungen steht ein solcher Staat nämlich auf äußerst wackeligen und instabilen Fundamenten.
Auch haben wir Menschen unsere Freunde. Menschen, mit denen uns zwar nichts offiziell Bestätigtes verbindet, nichts, wofür wir einen Stempelbrief benötigen würden. Solche Freunde sind eigentlich das Pendant zur oben genannten Familie, nur mit dem Unterschied, dass die Beziehungen hier immer nur auf freiwilliger Basis bestehen und jederzeit beendet werden können, sollte der eine den anderen erheblich enttäuschen.
Wir müssen auch Beziehungen zu Kollegen bei der Arbeit pflegen, mit denen wir einen nicht unerheblichen Teil unseres Lebens verbringen. Denn auch gute oder schlechte Beziehungen am Arbeitsplatz beeinflussen die Lebensqualität.

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Auch müssen wir Menschen Beziehungen zu Menschen pflegen, die uns mehr oder weniger fremd sind. Zu Menschen, die in unserer Umgebung leben und mit denen wir zumindest koexistieren müssen. Denn Sie können sich sicherlich vorstellen, wie unangenehm angespannte Beziehungen beispielsweise zu Nachbarn, zu anderen Bewohnern desselben Dorfes und dergleichen sein können.
Unverzichtbar ist natürlich auch die Beziehung des Menschen zu dem Staat, dessen Bürger er ist. Auch diese Beziehung sollte zumindest funktional sein; niemand sollte es fast als Strafe empfinden, in dem Land leben zu müssen, in dem er lebt. Was sich jedoch nicht selten nicht gerade in die optimale Richtung entwickelt.
Einfach gesagt: Jeder Mensch hat eine ganze Reihe verschiedener Beziehungen. Diese sollten immer so gut wie möglich sein. Denn es gibt nichts Unangenehmeres, als ausschließlich unter gleichgültigen Menschen oder gar Feinden zu leben.